Aktuelles

Corona-Virus

Aufgrund der steigenden Fallzahlen in Deutschland hat die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) ein Infoblatt zum Risikomanagement in Zahnarztpraxen veröffentlicht, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) gibt zudem aktuelle Hinweise für Zahnärzte.

In unserer Praxis berücksichtigen wir die Hinweise zu Hygiene, Umgang mit möglichen Verdachtsfällen etc. Wir sind aber auch auf Ihre Zusammenarbeit angewiesen. Wir bieten Ihnen Desinfektionsspender an, mit denen Sie vor und nach dem Zahnarztbesuch Ihre Hände desinfizieren können.

Die BZÄK informiert: „Die Behandlung von Patienten, die bereits Symptome einer akuten respiratorischen Erkrankung der unteren Atemwege (Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Atembeschwerden und Luftnot, Müdigkeit, Appetitlosigkeit) zeigen, sollte auf die Zeit nach Ende der Erkrankung verschoben werden, sofern es sich nicht um Notfälle handelt. Diese Patienten sind zur Sicherung der Diagnose und gegebenenfalls Einleitung einer Therapie an den Hausarzt zu verweisen.“*
Bitte weisen Sie uns auf eine entsprechende Erkrankung hin.

*Auszug aus dem Positionspapier der BZÄK zum Risikomanagement in Zahnarztpraxen

Allgemeine Informationen zu Ihrem Zahnarztbesuch

Die Angst vor dem Zahnarzt

Fast alle Menschen fürchten den Besuch beim Zahnarzt: Schließlich verbinden sie ihn nicht selten mit Ausgeliefertsein, Bohrgeräuschen und steriler Atmosphäre. Bei etwa 10% der Bevölkerung ist die Panik allerdings so groß, dass sie jahrelang keine Routinekontrollen durchführen lassen. Sie gehen erst dann zum Zahnarzt, wenn die Zahnschmerzen unerträglich geworden sind. Dass das Hinauszögern der Behandlung auf Kosten der Zahngesundheit geht, wissen die Betroffenen meist. Die Angst ist aber zu groß und so wird der Zahnarztbesuch immer wieder verschoben.

Schenken Sie uns Ihr Vertrauen und sprechen Sie mit uns über Ihre Angst! Oft gibt es Methoden, um eine Zahnbehandlung völlig schmerzfrei durchführen zu können: Wir klären Sie über die unterschiedlichen Behandlungs- und Narkosemöglichkeiten auf und versuchen mit Ihnen gemeinsam einen Weg zu finden, Ihnen den Zahnarztbesuch so angenehm wie möglich zu machen.

Mundhygiene richtig gemacht

Regelmäßige Mundhygiene erhält die Gesundheit und Schönheit Ihrer Zähne. Sie verhindert Erkrankungen wie Karies, Entzündungen des Zahnfleisches und unangenehmen Mundgeruch.

Das Zähneputzen sollte dabei im Zentrum Ihres täglichen Reinigungsrituals stehen. Wählen Sie dazu eine Zahnbürste mit Kurzkopf und Borsten aus Kunststoff. Der Kurzkopf passt besser in schwer zugängliche Ecken und die Kunststoffborsten trocknen schnell und werden daher nicht so leicht zum Nährboden für Bakterien.

Falls Sie Probleme mit der richtigen Zahnputztechnik haben, empfehlen wir eine elektrische Zahnbürste. Besonders gut sind solche, die mit Schallenergie im Hochfrequenzbereich arbeiten. Diese sind etwa zehn Mal schneller als einfache elektrische Zahnbürsten und sollen auch die Zahnzwischenräume von Essenszeiten und Bakterien befreien. Wählen Sie zudem eine Zahnpaste mit Fluoridzusätzen und ohne aggressive Schleifkörper, wie sie in so genannten whitening-Zahncremes oft vorkommen. Diese können zuviel Zahnsubstanz abtragen und Ihren Zähnen schaden.

Die richtige Putztechnik ist ebenso wichtig, damit Sie keine Flächen vergessen und auch am Zahnfleischrand alles sauber wird. Putzen Sie z. B. nach der KAI-Methode: Das bedeutet, Sie putzen Ihre Zähne nach einem festen Schema. Zuerst die Kauflächen, dann die Außenflächen und zuletzt die Innenflächen. Merken Sie sich auch den Grundsatz „von Rot nach Weiß“ und bürsten Sie immer vertikal vom Zahnfleisch weg. Sie sollten Ihre Zähne jeden Tag morgen, mittags und abends und nach jedem Essen reinigen, mindestens aber zweimal täglich.

Einmal täglich sollten Zahnseide oder Interdentalbürstchen zum Einsatz kommen. Die Zahnseide eignet sich auch gut bei sehr engen Zahnzwischenräumen und ist am besten ungewachst und mit Fluorier versetzt. Die Interdentalbürste ist eine einbüschelige Bürste, die sich gut zum Reinigen der größeren Zahnzwischenräume eignet.

Vergessen Sie bei Ihrer täglichen Mundhygiene aber auch Ihre Zunge nicht! Deren raue Oberfläche bietet kleinen Essensresten und Fäulnisbakterien eine ideale Grundlage, was zu schlechtem Atem führen kann. Benutzen Sie also zur Reinigung Ihrer Zunge spezielle Zungenschaber. Setzen Sie sie hinten an und führen Sie mit nur leichtem Druck bis an die Spitze.

Für unterwegs haben sich zuckerfreie Zahnpflege-Kaugummis bewährt. Sie sind natürlich kein Ersatz für die grundsätzliche Zahnpflege, doch sie entfernen grobe Speisereste und stimulieren den Speichelfluss. Dadurch werden zahnschädigende Säuren im Mund neutralisiert, der pH-Wert im Mund steigt an und die Remineralisation der Zahnsubstanz wird gefördert.

Falls Sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin und wir werden gemeinsam ein persönlich auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Pflegeprogramm erarbeiten.